Die Große Tierwanderung

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Die Große Tierwanderung ist ein Naturwunder, das aus erster Hand erfahren am eindrücklichsten ist. Jedes Jahr am Ende der Regenzeit ziehen Millionen von Tieren, die in der Serengeti in Tansania leben, nach Norden, auf der Suche nach fruchtbarem Weideland mit üppiger Vegetation und Wasser.

Sie starten  normalerweise im Dezember, und erreichen die üppigen Ebenen der Masai Mara im Sommer des folgenden Jahres. Die große Migration endet nie; es ist eine zyklische Bewegung, die sich jedes Jahr wiederholt. Das einzige, was Sie im Auge behalten sollten, ist der Aufenthaltsort der Tiere zum Zeitpunkt Ihres Besuchs in der Region.

Wildes Gnu

Die Trockenzeit ist der Auslöser der Wanderung von mehr als 1,5 Millionen Gnus, Zebras, Gazellen und anderen pflanzenfressenden Tieren auf der Suche nach mehr Weideflächen. Die Reise beginnt im Norden der Serengeti, Tansanias Nationalpark, der 1981 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Ende März erreichen sie den nördlichen Ngorongoro, wo sie auf der Hut sein müssen, um den Raubtieren auszuweichen, die das Gebiet heimsuchen.

Sie bewegen sich weiter durch die zentralen Ebenen der Serengeti, bis sie im Frühsommer den Durchgangsweg des Parks erreichen, wo die Herden in zwei Gruppen unterteilt sind: diejenigen, die den Weg durch das Grumeti-Reservat nehmen, und diejenigen, die sich trauen, den Viktoriasee zu überqueren, wo hungrige Krokodile auf sie warten.

exotische Zebras

Es ist beeindruckend zu sehen, wie diese Lebenwesen Gruppen bilden, um sich vor Feinden zu schützen. Sie kennen die Gefahren, die auf sie warten, und bilden kilometerlange Reihen. Weideland wird sorgfältig eingeteilt, um eine Futterknappheit zu vermeiden. Sobald ein Bereich abgegrast ist, machen sie sich auf die Suche nach einem neuen Stelle.

Im späten Frühjahr und frühen Sommer erreichen die ersten Tiergruppen das Maasai Mara Reservat in Kenia. Im Juli und August wimmelt es im Park von Pflanzenfressern; deshalb ist das eine fantastische Zeit für einen Besuch. Diese Tiere haben eine Reise von mehr als 3.000 Kilometern zurückgelegt, um die fruchtlose Trockenzeit am Ursprungsort zu überleben. Weniger glückliche Tiere sind während der Reise vielleicht auf der Strecke geblieben. Die Gruppe hat sich aber auch in Form von Nachkommen vergrößert, die auf dem Weg geboren wurden.

Auf einer Maasai Mara Safari werden Sie zweifellos eine große Vielfalt an Wildtieren sehen, von Zebras, Giraffen und Elefanten bis hin zu Löwen, Krokodilen und Nilpferden. Die Migrationssaison erhöht auch die Chance, die Räuber in Aktion zu sehen, da es so viele Pflanzenfresser gibt, aus denen man wählen kann. Die ausgewanderten Tiere bleiben in Kenia bis zum Herbst, dann machen sie ihre lange Reise zurück in die Serengeti für die Regenzeit.

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